Beitowitz, Arnold

Nachname: Beitowitz
Vorname: Arnold
Geburtsdatum: 08.02.1936
Geburtsort/Wohnort: Frankfurt am Main
Aufenthalt im Heim „Isenburg“: 19.02.1936 – 30.09.1938
Abgemeldet nach: Berlin
Beruf:
Deportation/Flucht:
Sterbedatum und -ort: Landesanstalt Brandenburg-Görden

Arnold Beitowitz ist der Sohn der ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichneten Sella Beitowitz. Er starb in der Landesanstalt Brandenburg-Görden, einer psychiatrischen Klinik, in der während der NS-Zeit ab 1939 in der sog. „Kinderfachabteilung“ Kinder und Jugendliche systematisch in medizinischen Versuchen missbraucht und getötet wurden. Ob auch der vierjährige Arnold Beitowitz Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie an Kindern wurde, ist ungeklärt. Arnold Beitowitz wurde auf einem Friedhof auf dem Gelände der Landesanstalt beigesetzt. Dort wurden nicht die Opfer der Mordaktionen beerdigt, sondern Patienten, die eines natürlichen Todes gestorben waren.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Die Angaben zum Tod des Arnold Beitowitz wurden einem Artikel der Märkischen Allgemeine/Brandenburger Kurier vom 05.01.2010 entnommen und durch mündliche Informationen von Friedrich Hauer korrigiert und ergänzt. Vgl. auch Beatrice Falk/Friedrich Hauer: Brandenburg-Görden. Geschichte eines psychiatrischen Krankenhauses, und die Informationen auf der Internetseite der Stadt Brandenburg an der Havel: http://www.stadt-brandenburg.de/kultur/gedenken/juedische-friedhoefe/juedischer-friedhof-ii/



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