Ledermann, Hans Dieter

Nachname: Ledermann
Vorname: Hans Dieter
Geburtsdatum: 23.09.1936
Geburtsort/Wohnort: Frankfurt am Main, Gagernstraße 36
Aufenthalt im Heim „Isenburg“: 12.10.1936 – 05.06.1939
Abgemeldet nach: Frankfurt am Main, Hans Thoma-Str. 24 (Heim des Vereins Weibliche Fürsorge)
Beruf:
Deportation/Flucht: Deportiert am 20.10. 1941 von Frankfurt am Main in das Ghetto Lodz
Sterbedatum und -ort: Vermutlich Ghetto Lodz

Hans Dieter Ledermann wurde im Oktober 1936 im Alter von einem Monat in das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg aufgenommen. Als er zweieinhalb Jahre alt war, wurde er in das Heim des Vereins Weibliche Fürsorge in der Frankfurter Hans-Thoma-Straße 24 verlegt. Dort lebte er bis zu seiner Deportation.

Am 20. Oktober 1941 wurde Hans Dieter Ledermann zusammen mit seiner Mutter und seiner Großmutter von Frankfurt aus in das Ghetto Lodz deportiert. Dort verliert sich seine Spur.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Jüdisches Museum frankfurt am Main; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945 



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