Mahler, Else (Ilse) Hanna (Hannah)

Nachname: Mahler
Vorname: Else (Ilse) Hanna, (Hannah)
Geburtsdatum: 01.10.1932
Geburtsort/Wohnort: Frankfurt (Gagernstraße 36)
Aufenthalt im Heim „Isenburg“: 01.02.1933 – 27.04.1939
Abgemeldet nach: Frankfurt am Main, letzte Adresse: Röderbergweg 87 (Israelitische Waisenanstalt)
Beruf:  –
Deportation/Flucht: Deportiert am 22.11.1941 von Frankfurt am Main in das Ghetto Kaunas
Sterbedatum und -ort: 25.11.1941, Ghetto Kaunas

Hanna Mahler war vier Monate alt, als ihre Mutter sie am Tag nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Heim des Jüdischen Frauenbundes unterbrachte. Hanna wuchs im Heim „Isenburg“ auf. Als sie sechs Jahre alt war, wurde sie nach Frankfurt abgemeldet. Ihre letzte Adresse war die Israelitische Waisenanstalt im Röderbergweg 87.

Am 22. November 1941 wurde Hanna zusammen mit ihrer Mutter von Frankfurt in das Ghetto Kaunas deportiert, wo beide drei Tage später ermordet wurden.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945; Wolfgang Scheffler/Diana Schulle(Bearb.): Buch der Erinnerung. Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden



Wenn Sie Informationen über die dargestellten Personen beitragen können, setzen Sie sich bitte über diesen Link mit uns in Verbindung!