Mayer, Karoline (Karolina, Lina)

Nachname: Mayer
Vorname: Karoline (Karolina, Lina)
Geburtsdatum: 29.09.1889
Geburtsort/Wohnort: Oberlustadt (Kreis Germersheim)/von Hauptstr. 49 zugezogen
Aufenthalt im Heim „Isenburg“: 03.07.1939 – 10.03.1942
Abgemeldet nach: Frankfurt am Main, Niedenau 25 (Jüdisches Altersheim/ Ghettohaus)
Beruf: Pflegerin
Deportation/Flucht: Deportiert am 18.8.1942 von Frankfurt am Main in das Ghetto Theresienstadt, am 23.01.1943 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
Sterbedatum und -ort:

Karoline Mayer arbeitete als Kinderpflegerin vom 3. Juli 1939 bis zur Auflösung des Heims im März 1942 im Neu-Isenburger Heim des Jüdischen Frauenbundes. Sie wurde am 29. September 1889 in Ober Lustadt als Tochter von Aron Mayer II und dessen erster Ehefrau Amalie Mayer, geb. Krämer, geboren. Karoline Mayer hatte zwei Schwestern und zwei Brüder. Die beiden Brüder und eine Schwester überlebten die Shoah. Die zwei Jahre jüngere Schwester Johanna wurde am 22. November 1941 von Frankfurt in das Ghetto Kaunas deportiert und dort am 25. November ermordet.

Karoline Mayer verzog von Neu-Isenburg nach Frankfurt am Main, Niedenau 25. Dies war die Adresse eines jüdischen Altersheims. Vermutlich konzentrierten die NS-Behörden dort, ähnlich wie im Israelitischen Krankenhaus in der Gagernstraße 36, jüdische Verfolgte vor der Deportation.

Am 18. August 1942 wurde Karoline Mayer von Frankfurt aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert, von dort am 23. Januar 1943 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Dort verliert sich ihre Spur.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden; Jüdisches Museum Frankfurt am Main



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