Stern, Else (Ilse)

Nachname: Stern
Vorname: Else (Ilse)
Geburtsdatum: 27.04.1923
Geburtsort/Wohnort: Hochheim (Marburg), von Alzenau zugezogen
Aufenthalt im Heim „Isenburg“: 05.06.1924 – 25.06.1925 06.01.1936 – 01.12.1939
Abgemeldet nach: Frankfurt am Main, Holzhausenstraße (Kinderhaus)/ Frankfurt am Main, Wöhlerstr. 6 (Jüdisches Altersheim)
Beruf:
Deportation/Flucht: Deportiert am 24./26.09.1942 von Frankfurt am Main nach Raasiku
Sterbedatum und -ort: 23.08.1944, Konzentrationslager Stutthof

Else Stern ist die Tochter der ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichneten Hilda Stern, die Schwester von Irene und Marianne Stern, die Nichte von Hedwig Stern und die Cousine von Paula und Rudolf Ruben Stern. Als Else ein Jahr alt war, gab ihre Mutter sie für 12 Monate in die Obhut des Heims „Isenburg“. Von dort wurde sie nach Frankfurt in ein Kinderhaus in der Holzhausenstraße verlegt. Ein zweites Mal kam Else Stern als Zwölfjährige in das Neu-Isenburger Heim des Jüdischen Frauenbundes. Dieses Mal blieb sie fast vier Jahre. Anfang Dezember 1939 wurde die 16-Jährige in das Jüdische Altersheim in der Frankfurter Wöhlerstraße abgemeldet. Möglicherweise arbeitete sie dort in der Hauswirtschaft oder als Pflegerin.

Else Stern wurde im September 1942 von Frankfurt aus in das estnische Raasiku deportiert. Sie starb am 23. August 1944 im Konzentrationslager Stutthof östlich von Danzig.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945



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