Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Stern, Hilda (Hilde) Johanna Heide

Vorname Hilda (Hilde) Johanna Heide
Nachname Stern
Geburtsdatum 11.03.1904
Geburtsort/Wohnort Hochstadt (heute Main-Kinzig-Kreis)
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 07.10.1920 - 18.05.1922, 27.12.1923 - 15.10.1925
Abgemeldet nach Frankfurt am Main
Beruf -
Deportation/Flucht <p>Deportiert am 25.09.1940 nach Heil- und Pflegeanstalt Gießen, am 01.10.1940 nach Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel.</p>
Sterbedatum und -ort Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel

Hilda Stern war die Schwester von Hedwig Stern, die Mutter von Marianne, Else und Irene Stern und die Tante von Rudolf und Paula Stern, die ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichnet sind. Ihre Eltern waren Markus Stern und seine Ehefrau Sofie, geborene Rosenthal.

Am 10.06.1939 wurde Hilde Stern in der Landesheilanstalt Hadamar aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte aus der Frankfurter Nervenklinik. Am 03.09.1939 wurde Hilde Stern nach Herborn verlegt, wo sie bis zum 25.09.1940 verblieb. Dann erfolgte der Transport nach Gießen. Von dort kam sie am 01.10.1940 in die Tötungsanstalt in Brandenburg an der Havel. 

 

Quellen: Informationen von Prof. Dr. Ben-Arieh, Israel; Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945; Archiv des Landeswohlfahrtsverband 

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