Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Sohn, Hildegard

Vorname Hildegard
Nachname Sohn
Geburtsdatum 21.03.1905
Geburtsort/Wohnort Leipzig
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 16.07.1925 - 31.08.1925/ von Berlin, Brunnenstraße 41, kommend
Abgemeldet nach Frankfurt am Main, Jugendamt
Beruf Kinderschwester (?)
Deportation/Flucht -
Sterbedatum und -ort

Hildegard Sohn ist die Mutter von Dagmar Lucie Sohn, die ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichnet ist. Die unverheiratete Hildegard kam im Juli 1925 mit ihrer zwei Monate alten Tochter von Berlin nach Neu-Isenburg, wo Mutter und Kind zusammen im Heim "Isenburg" lebten. Ihre Berliner Adresse war das Minna-Schwarz-Heim in der Brunnenstraße 41, das ähnliche Aufgaben erfüllte wie die Neu-Isenburger Einrichtung. Vermutlich war Hildegard Sohn dort als Kinderschwester ausgebildet worden. Hildegard Sohn blieb zwei Jahre lang im Heim "Isenburg", bevor sie am 31. August 1927 nach Frankfurt am Main abgemeldet wurde. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg

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