Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Weis (Weiß, Weiss), Ruth

Vorname Ruth
Nachname Weis (Weiß, Weiss)
Geburtsdatum 25.04.1917
Geburtsort/Wohnort Horb/Altdorf (Ettenheim)
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 03./04.12.1941 - 18./19.03.1942 von Rexingen (Stadt Horb am Neckar) zugezogen
Abgemeldet nach Am 18.03.1942 nach Dellmensingen
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 13.07.1942 von Stuttgart in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
Sterbedatum und -ort -

Ruth Weis war die Tochter des Viehhändlers Jakob Weis und seiner Ehefrau Cilli, geborene Pressburger. Die Familie lebte in Altdorf bei Ettlingen in Württemberg zunächst in der Ettenheimer Straße 7, später in einem neu erbauten Haus in der Löwenstraße 11.

Als Ruth im Alter von 23 Jahren als "Haustochter" in das Neu-Isenburger Heim des Jüdischen Frauenbundes aufgenommen wurde, waren ihre Eltern gestorben. Ihr Vater ist bereits in der Altdorfer "Judenliste" vom 11. Juli 1938 nicht mehr verzeichnet.

Ruth Weis zog von Rexingen (heute Stadt Horb am Neckar) nach Neu-Isenburg zu. Sie lebte hier im Heim des Jüdischen Frauenbundes bis zur Schließung der Einrichtung. Am 18. März 1942 meldete sie sich nach Delmensingen ab. Drei Monate später, am 13. Juli 1942, wurde die 25-jährige Ruth Weis von Stuttgart aus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dort verliert sich ihre Spur.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945; Die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Baden-Württemberg 1933 - 1945. Ein Gedenkbuch

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