Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Stein, Ilse

Vorname Ilse
Nachname Stein
Geburtsdatum 16.11.1937
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main, Gagernstr. 36 (Israelitisches Krankenhaus)/Neu-Isenburg
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 03.12.1937 - 21.02.1942
Abgemeldet nach Frankfurt am Main
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 24.09.1942 von Frankfurt am Main über Berlin nach Raasiku (Estland)
Sterbedatum und -ort Vermutlich am 31.09.1942 im Wald bei Kalevi-Liivi in Estland erschossen

Ilse Stein war die Tochter der ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichneten Marie Stein. Sie kam kurz nach ihrer Geburt mit ihrer Mutter in das Heim des Jüdischen Frauenbundes nach Neu-Isenburg. Während Marie Stein wenig später nach Frankfurt zog, blieb Ilse bis zur Schließung im Frühjahr 1942 in der Einrichtung.

Am 24. September 1942 wurde die vierjährige Ilse Stein zusammen mit ihrer Mutter Marie nach Raasiku in Estland deportiert. Dort wurde sie vermutlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 - 1945 (Bundesarchiv)

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