Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Sohn, Dagmar Lucie

Vorname Dagmar Lucie
Nachname Sohn
Geburtsdatum 23.05.1925
Geburtsort/Wohnort Berlin
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ Juli 1925 - 31.08.1927/1931 Kinderhaus des Vereins "Weibliche Fürsorge"
Abgemeldet nach Frankfurt am Main (Jugendamt)
Beruf -
Deportation/Flucht -
Sterbedatum und -ort -

Dagmar Lucie Sohn ist vermutlich die Tochter von Hildegard Sohn, die ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichnet ist. Sie wurde am 25. März 1925 in Berlin geboren, wo ihre Mutter lebte. Im Alter von vier Monaten wurde Dagmar im Heim "Isenburg" aufgenommen. Zuvor hatte sie in Berlin im Minna Schwarz-Heim in der Brunnenstraße 41 gelebt. Diese Einrichting erfüllte ähnliche Aufgaben wie das Heim "Isenburg". Ende August 1927 wurde Dagmar nach Frankfurt in die Obhut des Jugendamtes entlassen. Dagmar wird in den Akten des Frankfurter Wohlfahrtsamtes als rachitisches, stark unterentwickeltes Kind beschrieben. 1931 war sie im Kinderhaus des Vereins "Weibliche Fürsorge" untergebracht. Am 10. November 1938 kehrte Dagmar nach Berlin zur Mutter zurück. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main; Volker Mahnkopp: Materialsammlung zu: platz-der-vergessenen-kinder.de 

 

 

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