Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Bravmann, Sylvie (Sylvia)

Vorname Sylvie (Sylvia)
Nachname Bravmann
Geburtsdatum 01.07.1910
Geburtsort/Wohnort Hamburg-Altona
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 15./16.05.1927 - 31.05.1928
Abgemeldet nach Rechneigraben 18, Frankfurt/Main
Beruf
Deportation/Flucht Deportiert in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Dort am 26.02.1943 ermordet.
Sterbedatum und -ort 26.02.1943, Auschwitz

Sylvie Bravmann, die Tochter von Emma Bravmann, hielt sich vor ihrem Aufenthalt in Neu-Isenburg in Mannheim (Jugendamt) auf. Am 15./16.05.1927 kam sie in das Heim des Jüdischen Frauenbundes nach Neu-Isenburg und blieb dort bis zum 31.05.1928. Dann siedelte sie in den Rechneigraben 18 nach Frankfurt/Main um. Vielleicht arbeitete sie in dem dort befindlichen ''Hospital der vereinigten Israelitischen Männer- und Frauenkrankenkasse''.

Später heiratete sie den in Frankfurt/Main geborenen Rudolf Guggenheim. Während des Zweiten Weltkriegs lebte sie in Frankfurt/Main.

Sie wurde, wahrscheinlich mit ihrem Mann zusammen, in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dort wurde sie am 26.02.1943 umgebracht.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945 (Bundesarchiv, National Archives); Arolsen Archives; Sterbebücher des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz; Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Yad Vashem

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