Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Fleischer, Gittel

Vorname Gittel
Nachname Fleischer
Geburtsdatum 21.12.1939
Geburtsort/Wohnort Berlin/ Berlin-Niederschönhausen
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 29.4.1941 - 27.02.1942
Abgemeldet nach Berlin, Schönhauser Allee 162 (Auerbach'sches Waisenhaus)
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 29.11.1942 von Berlin in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
Sterbedatum und -ort -

Gittel Fleischer kam Ende April 1941 in das Neu-Isenburger Heim des Jüdischen Frauenbundes, als sie knapp anderthalb Jahre alt war. Grund war möglicherweise der Tod ihrer Mutter.

 

Gittel blieb bis zur zwangsweisen Schließung des Heims in der Obhut der Einrichtung. Ende Februar 1942 brachte man sie nach Berlin in das Auerbachsche Waisenhaus in der Schönhauser Allee 162. Gittel Fleischer wurde am 29. November 1942 zusammen mit 35 weiteren Kindern aus dem Waisenhaus nach Auschwitz verschleppt (Gottwaldt/Schulle, S. 398 f.).

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Jüdisches Museum Frankfurt am Main; Auschwitz Museum's Archive

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