Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Heli, Elisabeth

Vorname Elisabeth
Nachname Heli
Geburtsdatum 03.04.1897 (08.04.1897)
Geburtsort/Wohnort Bingen
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 14.10.1920-28.10.1920, 27.12.1920-1.3.1921, unbekanntes Datum-24.4.1922
Abgemeldet nach Frankfurt am Main
Beruf Zögling
Deportation/Flucht <p>Elisabeth Heli wurde am 24.9.1942 ab Frankfurt am Main über Berlin nach&nbsp;Raasiku (bei Reval, Estland) in die Tötungsstätte deportiert.&nbsp;</p>
Sterbedatum und -ort unbekannt, Raasiku (bei Reval, Estland), Tötungsstätte

Elisabeth Heli wurde am 3.4.1897 (nach dem Gedenkbuch des Bundesarchivs am 8.4.1897) in Bingen geboren. Sie befand sich von 14.10.1920 bis 28.10.1920, vom  27.12.1920 bis 1.3.1921 und von einem unbekannten Datum bis 24.4.1922 im Heim 'Isenburg'.

Am 15.11.1920 gebar sie im Israelitischen Krankenhaus, Gagernstr. 36 in Frankfurt am Main ihren Sohn Ernst Otto. Dieser kam am 27.11.1920 ins Heim 'Isenburg' und blieb dort bis 1.3.1921. Dann zog er mit seiner Mutter wieder nach Frankfurt am Main in die Gagernstraße.

Von 22. März 1922 befand sich Elisabeth wieder im Heim 'Isenburg'. Am 14.4.1922 gebar sie ihren zweiten Sohn wahrscheinlich auch im Israelitischen Krankenhaus in der Gagernstr. 36 in Frankfurt am Main. Nach der Geburt zogen Mutter und Sohn zurück ins Heim 'Isenburg', das Elisabeth am 24.4.1922 verließ. Ihr Sohn Kurt blieb bis zum 25.4.1927 dort. 

Elisabeth Heli wurde am 24.9.1942 ab Frankfurt am Main über Berlin nach Raasiku (bei Reval, Estland) in die Tötungsstätte deportiert. 

 

Quelle: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945 

 

 

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