Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Hanau, verheiratete Jung, Lina

Vorname Lina
Nachname Hanau, verheiratete Jung
Geburtsdatum 24.04.1893 (24.11.1893)
Geburtsort/Wohnort Bosen/Birkenfeld/Oldenburg
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 23.01.1914-19.06.1914
Abgemeldet nach St.Wendel
Beruf
Deportation/Flucht <p>Am 9. 9.1942 wurde Lina Hanau, verheiratete Jung, in das Konzentrationslager&nbsp;Ravensbrück deportiert.<br /> Am 10.10.1942 kam sie in das&nbsp;Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.</p> <p>Sie wurde am 10.10.1942 im&nbsp;Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet.</p> <p><em>Quelle: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945; Zentrale&nbsp;Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Yad Vashem</em></p>
Sterbedatum und -ort 10.10.1942, Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz

Lina Hanau, verheiratete Jung, wurde am 24.4.1893 (nach dem Gedenkbuch des Bundesarchivs am 24.11.1893) in Bosen, Birkenfeld/ Oldenburg geboren.

Ihre Eltern waren Jakob Hanau und Marie Hanau, geb. Senda. 

Am 28.12.1913 gebar sie in Marburg ihren Sohn Walther und kam mit ihm zusammen am 23.1.1914 in das Heim 'Isenburg'. Sie verließ das Heim am 19.6.1914 nach St. Wendel. Ihr Sohn Walther verließ das Heim schon zwei Tage vorher, am 17.6.1914.

Sie war mit Christian Jung verheiratet.

Am 9. 9.1942 wurde Lina Hanau, verheiratete Jung, in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert.
Am 10.10.1942 kam sie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.

Sie wurde am 10.10.1942 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet.

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