Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Gutmann, Josua

Vorname Josua
Nachname Gutmann
Geburtsdatum 01.05.1938
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 09.05.1938 - 19.03.1942
Abgemeldet nach Frankfurt am Main, Hans-Thoma-Str. 24 (Heim des Vereins Weibliche Fürsorge)
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 15.09.1942 von Frankfurt am Main in das Ghetto Theresienstadt, am 23.10.1944 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
Sterbedatum und -ort -

Josua Gutmann ist der Sohn der ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichneten Martha Gutmann. Er wurde am 1. Mai 1935 in Frankfurt am Main geboren. Wenige Tage nach seiner Geburt fand er zusammen mit seiner Mutter Aufnahme im Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg .

 

Josua blieb bis zur Auflösung des Heims in Neu-Isenburg. Danach lebte er noch ein halbes Jahr im Kinderhaus des Vereins Weibliche Fürsorge in der Frankfurter Hans-Thoma-Straße 24. Am 15. September 1942 wurde er zusammen mit vielen anderen Kindern aus dem Frankfurter Heim in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 23.10.1944 verschleppte man den fünfjährigen Jungen weiter in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, wo er vermutlich unmittelbar nach seiner Ankunft getötet wurde.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945; www.platz-der-vergessenen-kinder.de

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