Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Hirschfeld, Dorothea (Dora)

Vorname Dorothea (Dora)
Nachname Hirschfeld
Geburtsdatum 21.08.1934
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 03.09.1934 -11.11.1938
Abgemeldet nach Berlin-Charlottenburg
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 13.06.1942 von Berlin in den Distrikt Lublin
Sterbedatum und -ort Vermutlich Juni 1942, Vernichtungslager Sobibór

Dorothea Hirschfeld wurde wenige Tage nach ihrer Geburt im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in die Obhut des Heims „Isenburg“ gegeben. Dort wuchs sie in ihren ersten vier Lebensjahren auf. Unmittelbar nach dem Novemberpogrom 1938 nahm die in Berlin lebende Großmutter väterlicherseits, Mathilde Friedländer, ihre Enkelin auf. In Berlin besuchte Dorothea ab Ostern 1941 ein Jahr lang die Volksschule.

 

Am 13. Juni 1942 wurde Dorothea Hirschfeld zusammen mit ihrer Großmutter in den Distrikt Lublin deportiert und vermutlich unmittelbar nach der Ankunft im Vernichtungslager Sobibór ermordet. Dorothea Hirschfeld war zum Zeitpunkt ihrer Ermordung acht Jahre alt.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden; Internationaler Suchdienst Bad Arolsen; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945 

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