Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Ledermann, Hans Dieter

Vorname Hans Dieter
Nachname Ledermann
Geburtsdatum 23.09.1936
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main, Gagernstraße 36
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 12.10.1936 - 05.06.1939
Abgemeldet nach Frankfurt am Main, Hans Thoma-Str. 24 (Heim des Vereins Weibliche Fürsorge)
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 20.10. 1941 von Frankfurt am Main in das Ghetto Lodz
Sterbedatum und -ort Vermutlich Ghetto Lodz

Hans Dieter Ledermann ist der Sohn der Hausangestellten Bettina Ledermann, geboren am 1. August 1912 in Frankfurt am Main. Hans Dieter wurde im Oktober 1936 im Alter von einem Monat in das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg aufgenommen. Als er zweieinhalb Jahre alt war, wurde er in das Heim des Vereins Weibliche Fürsorge in der Frankfurter Hans-Thoma-Straße 24 verlegt. Dort lebte er bis zu seiner Deportation.

 

Am 20. Oktober 1941 wurde Hans Dieter Ledermann  von Frankfurt aus in das Ghetto Lodz deportiert. Dort verliert sich seine Spur. Hans Dieter wurde zusammen mit seiner Mutter und seiner Großmutter, Klara Ledermann, geborene Kahn, deportiert. Klara und Bettina Ledermann hatten zuletzt in Frankfurt am Main in der Friedensstraße 19 gelebt.

 

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Jüdisches Museum Frankfurt am Main; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945,  www.platz-der-vergessenen-kinder.de

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