Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Strauss, Renate

Vorname Renate
Nachname Strauss
Geburtsdatum 16.11.1937
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main Gagernstr. 36 (Israelitisches Krankenhaus )
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 09.12.1937 - 27.02.1942
Abgemeldet nach Frankfurt am Main, Hans-Thoma-Str. 24 (Kinderheim des Vereins Weibliche Fürsorge)
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 15.09.1942 von Frankfurt am Main in das Ghetto Theresienstadt, am 23.10.1944 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz
Sterbedatum und -ort -

Renate Strauss wurde am 16. November 1937 im Israelitischen Krankenhaus in Frankfurt am Main geboren. Ihre Mutter war die Hausangestellte Cilli Strauß, geboren am 5. August 1905 in Lohrhaupten, ihr Vater war der Kaufmann Ludwig Eisen. Die Mutter war in Frankfurt in der Rechneigrabenstraße 12 a gemeldet, der Vater in der Glückstraße 14. Renate Strauß kam kurz nach ihrer Geburt in die Obhut des Heims "Isenburg" und blieb dort bis zur Schließung der Einrichtung im Frühjahr 1942. Am 27. Februar wurde sie nach Frankfurt abgemeldet. Dort lebte sie noch einige Monate im Kinderhaus des Vereins "Weibliche Fürsorge" in der Hans-Thoma-Straße 24. Im September 1942 wurde sie zusammen mit anderen Kindern aus dem Frankfurter Kinderhaus nach Theresienstadt und von dort zwei Jahre später in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sich die Spur des sechsjährigen Mädchens verliert.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945; Jüdisches Museum Frankfurt am Main;  www.platz-der-vergessenen-kinder.de (Materialsammlung von Volker Mahnkopp)

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