Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942)

Wolf, Joel

Vorname Joel
Nachname Wolf
Geburtsdatum 11.12.1938
Geburtsort/Wohnort Frankfurt am Main, Gagernstr. 36 (Israelitisches Krankenhaus)
Aufenthalt im Heim „Isenburg“ 22.12.1938 - 27.02.1942
Abgemeldet nach Frankfurt am Main, Hans-Thoma-Str. 24 (Kinderheim des Vereins Weibliche Fürsorge)
Beruf -
Deportation/Flucht Deportiert am 15.09.1942 von Frankfurt am Main in das Ghetto Theresienstadt
Sterbedatum und -ort 28.01.1943, Ghetto Theresienstadt

Joel Wolf ist der Sohn von Lore Wolf, die ebenfalls in diesem Gedenkbuch verzeichnet ist. Er lebte von Dezember 1938 bis zur Auflösung der Einrichtung im Frühjahr 1942 im Heim "Isenburg" des Jüdischen Frauenbundes. Anschließend lebte er noch ein halbes Jahr Kinderhaus des Vereins "Weibliche Fürsorge" in Frankfurt. Nach der Auflösung dieser Einrichtung wurde Joel im September 1942  zusammen mit den anderen Kindern aus dem Kinderhaus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starb der vierjährige Junge am 28. Januar 1943 morgens um 8 Uhr, laut Totenschein an einer Gelbsucht.

 

Quellen: Stadtarchive Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945; Jüdisches Museum Frankfurt am Main; www.holocaust.cz; www.platz-der-vergessenen-kinder.de (Materialsammlung Volker Mahnkopp)

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