Stadt Neu Isenburg

Namen

Berberich, Hans Karl

VornameHans Karl
NachnameBerberich
Geburtsdatum10.04.1914
Geburtsort/WohnortNeckarau, Kreis Mannheim
Aufenthalt im Heim „Isenburg“18.05.1916 - 04.05.1917
Abgemeldet nach-
Beruf-
Deportation/Flucht

Am 28.6.1937 vom Kalmenhof in Idstein in die Landesheilanstalt Weilmünster verlegt.

Am 31.5.1938 erfolgte seine Entlassung aus Weilmünster in die Erziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern. Von Scheuern wurde er am 29.12.1938 in die Landesheil- und Pflegeanstalt Erbach-Eichberg eingewiesen, von dort kam er am 5.2.1941 mit einem Transport mit ausschließlich jüdischen Patientinnen und Patienten in die Euthanasie-Anstalt Hadamar-Mönchberg und wurde am selben Tag dort ermordet.

Sterbedatum und -ort05.02.1941 ermordet in der Euthanasie-Anstalt Hadamar-Mönchberg

Hans Karl Berberich ist am 10.4.1914 in Neckarau, Kreis Mannheim geboren. 

Er kam am 18.5.1916 als Zweijähriger zusammen mit seiner Mutter Emma Berberich in das Heim 'Isenburg'. Seine Mutter verließ das Heim bereits am 20.7.1916 und zog in die Hochstr. 9 nach Frankfurt am Main. Hans Karl Berberich verblieb noch eine Zeitlang im Heim bis er am 4.5.1917 in die Heilerziehungsanstalt Kalmenhof in Idstein aufgenommen wurde. Von dort wurde er am 28.6.1937 in die Landesheilanstalt Weilmünster verlegt.

Am 31.5.1938 erfolgte seine Entlassung aus Weilmünster in die Erziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern. Von Scheuern wurde er am 29.12.1938 in die Landesteil- und Pflegeanstalt Erbach-Eichberg, Rheingau, eingewiesen. Die Anstalt Eichberg war ab 1941 eine 'Zwischenanstalt' für die Tötungsanstalt Hadamar. Zudem wurden dort die als jüdisch markierten Patientinnen und Patienten aus dem eigenen Bezirksverband gesammelt, bevor sie in die Tötungsanstalt Hadamar verlegt wurden.

Am 5.2.1941 gelangte Hans Karl Berberich in einem Transport mit ausschließlich jüdischen Patientinnen und Patienten in die Euthanasie-Anstalt Hadamar-Mönchberg und wurde am selben Tag dort ermordet.

Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945; Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer Yad Vashem; Landeswohlfahrtsverband Hessen; Mannheims Archiv - Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung

Stand: 31.03.2025 (EEP)

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