| Vorname | Lina |
|---|---|
| Nachname | Hanau, verheiratete Jung |
| Geburtsdatum | 24.04.1893 (24.11.1893) |
| Geburtsort/Wohnort | Bosen/Birkenfeld/Oldenburg |
| Aufenthalt im Heim „Isenburg“ | 23.01.1914 - 19.06.1914 |
| Abgemeldet nach | St.Wendel |
| Deportation/Flucht | Am 9. 9.1942 wurde Lina Hanau, verheiratete Jung, in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Sie wurde am 10.10.1942 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet. Quelle: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945; Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, Yad Vashem |
| Sterbedatum und -ort | 10.10.1942, Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz |
Lina Hanau, verheiratete Jung, wurde am 24. April 1893 (nach dem Gedenkbuch des Bundesarchivs am 24. November 1893) in Bosen, Birkenfeld/ Oldenburg geboren.
Ihre Eltern waren Jakob Hanau und Marie Hanau, geb. Senda.
Am 28. Dezember 1913 gebar sie in Marburg ihren Sohn Walther und kam mit ihm zusammen am 23. Januar 1914 in das Heim 'Isenburg'. Sie verließ das Heim am 19. Juni 1914 nach St. Wendel. Ihr Sohn Walther verließ das Heim schon zwei Tage vorher, am 17. Juni 1914.
Sie war mit Christian Ludwig Jung verheiratet.
Am 9. September 1942 wurde Lina Hanau, verheiratete Jung, in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert.
Am 10. Oktober 1942 kam sie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.
Sie wurde am 10. Oktober 1942 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch für die Opfer der Judenverfolgung unter der nationalsozialistischen Tyrannei in Deutschland 1933–1945 (Nationalarchiv); Zentrale Datenbank der Namen der Shoah-Opfer, Yad Vashem