| Vorname | Lea Fanny |
|---|---|
| Nachname | Lehrer |
| Geburtsdatum | 26.01.1930 |
| Geburtsort/Wohnort | Frankfurt am Main / Beelitz |
| Aufenthalt im Heim „Isenburg“ | 06.03.1930 - 11.11.1938, 28.11.1938 - 26.05.1939 |
| Abgemeldet nach | Röderbergweg 87, Frankfurt am Main (Israelitisches Waisenhaus); Berlin-Beelitz |
| Beruf | - |
| Deportation/Flucht | Deportiert am 13.06.1942 von Berlin in das Vernichtungslager Sobibór. Am 8.5.1945 wurde sie für tot erklärt. |
| Sterbedatum und -ort | am 08.05.1945 für tot erklärt, Vernichtungslager Sobibór |
Lea Fanny Lehrer war von wurde am 26. Januar 1930 Frankfurt am Main geboren. Sie befand sich von 6. März 1930 bis 11. November 1938 und von 28. November 1938 bis 26. Mai 1939 im Heim 'Isenburg'. Sie kam dorthin, da ihre Mutter Sara Lehrer, geborene Luel, wohl psychisch krank war und im August 1930 im Kalmenhof in Idstein aufgenommen wurde, wo sie am 19. Juli 1934 starb.
Das erste Mal wurde Lea Fanny Lehrer in den Röderbergweg 87, Frankfurt am Main - vermutlich in das Israelitische Waisenhaus - abgemeldet. Dort wohnte auch ihr Bruder Hermann Lehrer.
Das zweite Mal wurde sie nach Berlin-Beelitz abgemeldet, wo sich die Israelitsche Erziehungsanstalt Wilhelm-Auguste-Viktoria-Stiftung befand. Sie wurde auch Israelitische Erziehungsanstalt für geistig zurückgebliebene Kinder genannt. Sie bestand von 1907 bis 1933 und war die einzige jüdische Einrichtung, die geistig und körperlich jüdische Kinder aufnahm. Sie bestand bis zur Deportation der Kinder und Lehrer.
Lea Fanny Lehrer wurde am 13. Juni 1942 von Berlin in das Vernichtungslager Sobibór deportiert.
Am 8. Mai 1945 wurde sie für tot erklärt.
Quellen: Stadtarchiv Neu-Isenburg; Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945; Arolsen Archives; weitere Informationen von Dr.-Ing. Michael Ströder, Limburg
Stand: 11.10.2026 (EEP)
